Oakie Stammtisch
Autor: Sandra Quoll
Kunst statt Code
Von der IT zur Leinwand: Teamkunst bei Red Oak Consulting
In regelmäßigen Abständen versuchen wir, einen Oakie-Stammtisch auf die Beine zu stellen. Diese kleinen Events werden jedes Mal von jemand anderem organisiert – mal liegen sie zeitlich dichter beieinander, mal lassen sie etwas länger auf sich warten.
Seit 2023 bin ich dabei, und in dieser Zeit haben wir Oakies aus Braunschweig schon einiges erlebt: Trampolinhalle, Discgolf, Cornhole, Bowling, Weihnachtsmarkt und einen Spieleabend. Gemeinsam mit den Oldenburgern gab es einen bayerischen Abend.
Doch diesmal sollte es etwas ganz Besonderes werden.
Diesmal ging es um einen Überraschungsstammtisch.
Ein Nachmittag voller Geheimnisse
Ich lud alle Oakies aus Braunschweig und Oldenburg nach Braunschweig ein – ohne zu verraten, was wir vorhatten. Ehrlich gesagt hatte ich ein bisschen Angst, dass am Ende kaum jemand kommt. Umso größer die Freude, als sich 16 Oakies anmeldeten – aus jedem Standort die Hälfte. Perfekt!
Mit dabei waren die bis dahin völlig ahnungslosen Nachwuchskünstler:
Stefan, Holger, Tobi S., Niklas, Sven, Micha, Matze, Philipp, Christian, Dirk, Bartek, Markos, Sandra, André, Momo und Tobi K.
Zwei Leinwände, viele Ideen
Dieses Mal wollten wir gemeinsam – und mit Unterstützung der Künstlerin Sonja Warntjen – zwei Kunstwerke erschaffen.
Die Vororganisation war erstaunlich unkompliziert:
Ein Treffen mit Sonja, ein bisschen Brainstorming, eine Farbentscheidung (natürlich hauptsächlich in unseren Firmenfarben) und schnell war klar: abstrakt soll es werden. Schließlich sollten die Bilder zu uns passen. Ich schnitt drei große Buchstaben aus Pappe aus, buchte den großen Konferenzraum – und schon konnte es losgehen.
Wenn der Konferenzraum zum Atelier wird
Am Tag selbst legten Sonja und ich den Raum großzügig mit Papier aus. Zwei Malinseln mit jeweils einer großen Leinwand wurden aufgebaut, dazu ein Materialtisch, der eher an ein Künstleratelier erinnerte als an einen Meetingraum:
Acrylfarben, Spachtel, Spachtelmasse, Kreide, Eichenblätter, Folie, Sprühdosen – und noch vieles mehr.
Als alle eintrudelten, wurde erst einmal gestaunt. Nicht alle waren sofort begeistert. Also: erst mal ein Bierchen zum Lockerwerden, ein schicker Malkittel (nicht jeder hatte auf meinen Tipp gehört, alte Kleidung anzuziehen … einfach mal zuhören) – und dann ging es nach einer kurzen Einweisung los.
Kreatives Chaos mit Happy End
Am Anfang waren alle etwas planlos. Geschätzt zwei Kilogramm Spachtelmasse landeten zunächst recht wahllos auf den Leinwänden. Doch sehr schnell merkte man: Der Knoten war geplatzt.
Alle hatten Spaß – und mit Sonjas Hilfe entwickelten sich die Bilder Schritt für Schritt weiter.
Nachdem die Spachtelmasse dank Föhnen getrocknet ist, kommt Farbe ins Spiel.
Mit der
Sprühdose
entstehen
kreative
Buchstaben
Auch am Rand wurde viel experimentiert
Dabei entstanden ganz nebenbei weitere kleine Kunstwerke
Gemeinsam haben wir unsere Kreativität auf die Probe gestellt und zwei einzigartige Kunstwerke geschaffen – ein bunter Kontrast zu unserem Alltag in der Softwareentwicklung!
Matze
Aus dem anfänglichen Chaos formt sich ein Kunstwerk
Am Ende standen dort zwei ganz besondere Werke. Bilder, auf die ich wirklich stolz bin – nicht nur wegen ihres Aussehens, sondern wegen der Geschichte dahinter.
Alles wird noch einmal trocken geföhnt.
Der letzte Schliff …
und fertig
Müde, glücklich und stolz
Ein toller, kreativer Nachmittag:
Zwei sehr gelungene Bilder, viele Farbflecken, müde Arme – und jede Menge zufriedene Gesichter.
Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen. Die Kunstwerke spiegeln nicht nur unsere Kreativität wider, sondern auch unseren Teamgeist. Es war ein Abend voller Spaß, Lachen – und ja, auch harter Arbeit. Aber jede Anstrengung hat sich gelohnt.
Mega Kunst von den Oakies.