Feuer, Sonne und Teamgeist
Autor: Sandra Quoll
Vom
Feuerlöscher
bis zur
Grillzange.
Unser heißer
Oakie-
Nachmittag
Manchmal sind es genau die Termine, die auf den ersten Blick nach Pflichtprogramm klingen – und sich am Ende als echtes Highlight entpuppen. So war es auch bei unserem Brandschutztraining am 29. April. Was zunächst nach Theorie, Regeln und Sicherheitsunterweisung klang, entwickelte sich schnell zu einem Tag voller guter Gespräche, praktischer Erfahrungen und echter Oakie-Momente.
Und eines vorweg:
Es hat nicht nur Sinn gemacht – es hat richtig Spaß gemacht.
Mehr Zuspruch als erwartet
Die Teilnahme am Brandschutztraining war freiwillig. Umso überraschter war ich, wie groß das Interesse war. Damit hatte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet.
Besonders gut passte, dass zahlreiche Oakies aus Oldenburg ohnehin für ein Meeting in Braunschweig waren. So kam einfach alles perfekt zusammen: ein volles Haus, großartige Stimmung und dazu bestes Frühlingswetter.
15 wissbegierige Oakies stellten sich der Herausforderung.
Holger, Niklas, Jan, Christopher, Max, Bartek, Tobi, Maryam, Markos, Dean, Katarina, Sandra, Matze, Dirk und Stefan
Trockenes Thema?
Nicht mit Dominik.
Und dann war auch noch Dominik wieder da – unser Erste-Hilfe-Coach, den inzwischen viele kennen und schätzen. Mit seiner lockeren Art schafft er es jedes Mal, selbst trockene Themen spannend, greifbar und praxisnah zu vermitteln.
Kurzerhand wurde entschieden:
Die Theorie verlegen wir nach draußen, in die Sonne.
Definitiv die richtige Entscheidung.
Brandschutz:
Wissen, das Leben retten kann
Unter freiem Himmel brachte uns Dominik die Grundlagen des Brandschutzes näher – kurzweilig, verständlich und mit vielen Beispielen aus dem echten Leben.
Dabei ging es um klassische, aber wichtige Fragen:
Wie verhält man sich im Brandfall richtig?
Ruhe bewahren, andere warnen, den Notruf absetzen und sich selbst nicht unnötig in Gefahr bringen – das klingt selbstverständlich, ist im Ernstfall aber Gold wert.
Wer übernimmt in der Firma die Koordination?
Hier kommt der Brandschutzbeauftragte ins Spiel. Er ist im Ernstfall eine zentrale Ansprechperson, koordiniert Abläufe, steht mit der Feuerwehr in Kontakt und sorgt unter anderem dafür, dass überprüft wird, ob alle Kolleginnen und Kollegen das Gebäude verlassen haben.
Welcher Feuerlöscher ist wofür geeignet?
Auch das haben wir gelernt: Feuerlöscher ist nicht gleich Feuerlöscher. Wasserlöscher eignen sich hervorragend für feste, glutbildende Stoffe wie Holz, Papier oder Textilien. Bei Fettbränden oder elektrischen Anlagen braucht es dagegen andere Löschmittel.
Entscheidend ist also nicht nur, dass man löscht – sondern womit.
Kurz gesagt:
Brandschutz bedeutet Vorbereitung, Aufmerksamkeit und im Ernstfall schnelles, überlegtes Handeln.
Jetzt wird’s ernst:
Feuer frei (zum Löschen!)
Nach der Theorie kam der Teil,
auf den sich alle gefreut hatten:
die Praxis.
Jeder durfte selbst ran und ein kleines Feuer löschen – mit einem Wasserlöscher.
Und sagen wir mal so: Nicht immer blieb das Wasser dort, wo es eigentlich hin sollte. Der ein oder andere Kollege bekam ebenfalls eine kleine Abkühlung ab. Bei dem Wetter? Halb so wild.
Dabei haben wir gelernt:
Stoßweise löschen: Nicht einfach dauerhaft draufhalten, sondern gezielt in kurzen Stößen arbeiten. So bleibt der Druck erhalten und das Löschmittel wird deutlich effizienter eingesetzt.
Von unten nach oben löschen: Das Feuer „ernährt“ sich vom brennenden Material. Wer an der Basis löscht, nimmt den Flammen die Grundlage und verhindert, dass sie sich weiter ausbreiten.
Klingt simpel, macht aber einen riesigen Unterschied.
Zertifikat in der Hand,
Grillzange in Reichweite
Nachdem alle ihre Feuerprobe bestanden hatten, gab es verdienterweise die Zertifikate.
Doch damit war der Tag noch lange nicht vorbei.
Wie es sich für Oakie gehört, ging ein gelungener gemeinsamer Tag direkt in einen entspannten Abend über: Grill an, kühle Getränke auf den Tisch und einfach gemeinsam die Zeit genießen. Gespräche, Lachen und das Gefühl, wieder einmal einen besonderen Tag miteinander erlebt zu haben, machten den Abend perfekt.
Unser Fazit:
Mehr als nur ein Training
Was bleibt, ist nicht nur neues Wissen rund um den Brandschutz, sondern vor allem ein richtig schöner gemeinsamer Tag. Solche Momente zeigen immer wieder, wie gut Lernen, Teamgeist und gemeinsames Erleben zusammenpassen.
Oder anders gesagt:
Es war mal wieder eine besonders schöne Oakie-Zeit.
Und wie fasste Bartek den Tag so schön zusammen:
Wir hatten jetzt eine Brandschutzschulung, und ich weiß immer noch nicht, wie ich das Feuer vor dem Aussterben schützen kann.
Bartek
Noch ein paar Worte von Dominik
Ein sonniger Nachmittag, strahlender Himmel und beste Voraussetzungen für einen besonderen Tag: Gemeinsam mit 15 wissbegierigen Oakies durfte ich einen intensiven, spannenden und rundum gelungenen Nachmittag erleben.
Von Anfang an war spürbar, dass echtes Interesse da war – zuzuhören, Fragen zu stellen und vor allem selbst aktiv zu werden. Genau das macht so ein Training besonders.
Meine Mutter hat früher immer gesagt:
„Mit Feuer spielt man nicht.“
Und sie hatte natürlich recht. Wobei ich heute sagen würde:
Mit Feuer spielt man nicht – aber man sollte wissen, wie man richtig damit umgeht.
Besonders beeindruckt hat mich, mit wie viel Engagement alle bei der Sache waren. In den praktischen Übungen haben alle ihre Aufgabe souverän gemeistert und gezeigt, dass sie auch in ungewohnten Situationen ruhig und konzentriert handeln können.
Und genau hier passt für mich ein Satz besonders gut: Dein Mut Machts!
Denn im Ernstfall braucht es Menschen, die aufmerksam bleiben, Verantwortung übernehmen und handeln, wenn es darauf ankommt.
Vielen Dank für die tolle Organisation, die angenehme Atmosphäre und euren Einsatz. Es hat mir wieder große Freude gemacht, bei euch zu sein.
Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Mal.