Oakietime


 
 

Autor: Christian Thode




Oakietime
Raum für Ideen,
Spieltrieb und
Neugier

Softwareentwicklung kann großartig sein – aber sie kann auch fordernd werden. Deadlines, Tickets, immer dieselben Technologien. Kreativität? Bleibt da manchmal auf der Strecke.

Zum Glück haben wir Oakies ein ziemlich schönes Privileg: die Oakietime.

 

Was ist eigentlich Oakietime?

Die Oakietime ist ein fester, wöchentlicher Zeitslot, den wir ganz bewusst nicht für Kundenprojekte nutzen. Stattdessen arbeiten wir an eigenen Ideen, experimentieren mit neuen Technologien oder setzen Projekte um, auf die wir einfach Lust haben.

Ganz egal, ob das Thema gerade im Projekt gebraucht wird oder nicht – hier geht es ums Ausprobieren, Lernen und Weiterentwickeln. Denn am Ende soll Arbeit ja auch Spaß machen.

 
 

Gibt es Regeln?

Ein paar. Aber keine strengen.
Was wir machen, sollte irgendwas mit IT zu tun haben und uns als Menschen weiterbringen. Erlaubt ist, was neugierig macht, motiviert und begeistert. Was nicht erlaubt ist: einfach nur Games spielen.

(Auch wenn eine Runde Dota vermutlich hervorragend für Kommunikations- und Konfliktlösungskompetenzen wäre.) 

Games entwickeln dagegen? Absolut erlaubt. Und genau damit beschäftigen sich einige von uns sehr gerne.

Christian, Philipp, Bartek und Stefan erzählen mehr davon.


 
 

Christian
Engines, Pixel und große Ideen

 

Ich probiere gerne die ein oder andere Engine aus und prototype ein paar Ideen. Dabei habe ich sowohl bekannte Engines wie Unity und Godot genutzt, als auch das etwas unbekanntere PICO-8, welches sich selbst aber eher als sogenannte Fantasy-Console betitelt. 

Meine Projekte waren bisher ein RTS/FPS-Hybrid, à la Command and Conquer meets Battlefield, ein Weltraumshooter in Pixelgrafik und ein obligatorischer Minecraft-Clone. 

Weltraumshooter in Pico-8

Weltraumshooter in Pico-8

Ein RTS/FPS-Hybrid als Prototyp. Praktisch: Parallel lernte ich auch viel über Blender

Ein RTS/FPS-Hybrid als Prototyp. Praktisch: Parallel lernte ich auch viel über Blender

 

 
 

Bartek
Ordnung im Code-Chaos

 

Unser Oakie Bartlomiej nutzt die Oakietime sehr praxisnah:
Er arbeitet an einem eigenen Code- und Snippet-Manager, der ihn im Arbeitsalltag unterstützt.

Technisch setzt er dabei auf:
React | NestJS | TailwindCSS

Ein klassisches Beispiel dafür, wie aus einem persönlichen Pain Point ein hilfreiches Tool entsteht.


 
 

Philipp
Alles im Blick

 
Metriken eines Caddy Webservers

Metriken eines Caddy Webservers

 

Philipp hat sich für die Server die er verwaltet ein Monitoring aufgesetzt. Als Metriken hat er unter anderem Temperaturen, SMART-Daten von Festplatten und Fail2ban-Einträge gespeichert. Er hat dafür Sowohl Grafana in Verbindung mit Prometheus, als auch Telegraf, Promtail und Loki verwendet. Für die Orchestrierung kommt Ansible zum Einsatz.

Wichtige Ereignisse werden via ntfy als Pushnachrichten gesendet.

Pushnachrichten via ntfy.sh

Pushnachrichten via ntfy.sh

 

 
 

Stefan
Hochzeit meets Oakietime

 

Stefan hat es geschafft, die Oakietime mit einem echten Lebensereignis zu verbinden: seiner Hochzeit.

 
 
 

Die Hochzeit steht an. Was braucht man? Klar, eine Fotobox. Aber Geld ausgeben, um das auszuleihen? Nein. Lieber noch etwas mehr Geld ausgeben und selber machen. Schließlich sind wir Informatiker und können mehr, als nur Drucker zum Laufen zu bringen.

Stefan

 
Die Fotobox im rustikalen Gehäuse, ausgelöst durch einen Fußbuzzer

Die Fotobox im rustikalen Gehäuse, ausgelöst durch einen Fußbuzzer

 
 
Ein umgebautes Telefon an der Rückseite als digitales Gästebuch

Ein umgebautes Telefon an der Rückseite als digitales Gästebuch

 

Das besondere Gimmick

Jeder Gast bekam einen USB-Stick, auf dem die Fotos direkt gespeichert wurden.
Kein nachträgliches Verteilen, keine Cloud-Links – einfach mitnehmen.

Hier geht es zum ausführlichen Artikel zu diesem Projekt. 

 

 

Fazit
Warum Oakietime mehr ist als „freie Zeit“

Die Oakietime ist kein Luxus, sondern ein bewusst geschaffener Raum für:
Neugier | Lernen | Kreativität | Spaß an Technik

Und am Ende profitieren alle davon – die Menschen, die Projekte und die Ideen, die sonst vielleicht nie entstanden wären.

 


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Stefans Fotobox